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Wenn man einen Hund hat - hat man (k) eine anderen Hobbys ? - Frauli outet sich.....

Frauli hat noch ein anderes Hobby, als mit mir zu spielen? Frechheit...

Normalerweise dreht sich in diesem Blog alles rund um meine Hündin Lady. Aber heute möchte ich Dir meine Lieblingsbeschäftigung zeigen was nichts mit meiner Hündin zu tun hat. Den in meinem Leben gibt es nicht nur meine Hündin oder Clicker Training. Anhand meines Outfits könntest Du es bereits erkennen. Nein, so gehe ich nicht jeden morgen außer Haus. Soviel Aufmerksamkeit benötigte ich dann doch nicht. Wo ich so richtig gut abschalten kann? Wo ich loslassen kann? Wo es nur um mich geht? Nein, nicht in der heißen Badewanne, nein es ist kein Tag in der Therme - sondern meine Suzuki Inazuma 750. Oh ja! Mein größtes Hobby ist Motorrad fahren. Im Winter verbringe ich mehr Zeit in der Garage als im Haus, immerhin wird mein Motorrad auch staubig, braucht auch Aufmerksamkeit. Ständig steht es allein im Dunkeln bei ca. 8° Grad. Und wenn sich die Sonne doch noch durch den Nebel schummeln kann, heißt es raus mit der Maschine und starten. Ahhhh - der Klang, der Geruch. Mein Mann *der selbst Motorrad fährt* sagt immer zu mir: "Wenn du könntest würdest du die Suzuki mit ins Bett nehmen". Muss ich da widersprechen? Ja ich weiß was Du dir jetzt denkst. Ach du meine Güte, die hat ja einen Knall! Aber ich liebe es gemeinsam mit meinen Mann tolle Ausfahrten zu machen. Ob in die Wachau, zum Neusiedl, nach Italien oder Kroatien. Tolle Momente, unvergessliche Erinnerungen.  Mein Mp3 Player mit meiner Musiklist darf hier nicht fehlen. Am liebsten höre ich momentan Lindsay Stirling, die Geigenspielerin. Die Musik dringt so tief ins Hirn. Genial zum Abschalten beim Fahren. Und so spule ich ca. 10 000km im Jahr runter, aber ja ich gebe es zu, seitdem es Lady gibt, sind es um einige km weniger. 

Heuer ist der Winter für mich sogar noch länger, da ich einen neuen Helm habe "Broken Head Adreanlin Therapie" und ich damit unbedingt schon fahren will. Er ist super zum tragen und angenehm gepolstert, total cooles Design und was für mich als Brillenträgerin total wichtig ist, bei den Schläfen sitzt er wie angegossen. Leider gibt es am Markt noch viel zu viele Helme die zwar gut passen aber sobald man eine Brille aufsetzt, zwickt und drückt er wie verrückt und man bekommt starke Kopfschmerzen. Beim Fahren ganz schlecht!

Danke Stefan Mädl - der Helm ist Klasse!

Meine Hündin Lady musste sich aber an den Anblick gewöhnen. Plötzlich ist Frauli`s Kopf so angeschwollen. Ich kann mich noch gut erinnern, als ich letztes Jahr im Sommer meine Suzuki aus der Garage schob und sie startete. Der Lärm, der Geruch, das war ihr schon nicht geheuer. Dann kam ich in voller Montur raus. Lady erkannte mich nicht! Sie bellte und knurrte mich an. Ich ging runter in die Knie, schob das Visier hoch und sagte: "Lady hier, ich bin es Frauli. Es ist alles OK". Zögerlich kam sie dann näher und schnupperte an meinem Helm, meinen Stiefel. Und die Unsicherheit war verflogen. Mittlerweile ist es so, wie ihr am Bild darüber erkennen könnt, dass  es Lady gar nicht mehr stört ob ich einen Helm aufhabe oder nicht. Sie weiß das ich das bin. Sie erkennt bereits am Motorgeräusch wenn ich nach Hause komme und wartet bereits beim Gartenzaun. Total süß.

Bin ich jetzt eine schlechte Hundemama, weil ich noch ein anders Hobby leidenschaftlich gern ausübe? Sollte ich ein schlechtes Gewissen haben das ich ab und zu auf mich schaue?

 

Hast du als Hundebesitzer auch noch ein Hobby auf das Du nicht verzichten möchtest? Oder fährst Du vielleicht selbst auch Motorrad? Erzähle mir wie Du darüber denkst..

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Kommentare: 2
  • #1

    Dani (Montag, 23 Januar 2017 22:00)

    Hallo Claudia,
    Ist doch toll wenn man mehrere Hobbys unter einen Hut kriegt. Hab kein schlechtes Gewissen wenn du mal etwas aif dich schaust, so tankst du Energie für andere Dinge. Lg Dani

  • #2

    Jasmin, Buddy und Lucy (Montag, 23 Januar 2017 22:20)

    Cool, dass sich Lady noch an den "gruseligen" Helm gewöhnen konnte! :) Unsere Lucy hätte da bestimmt auch erstmal gebellt.

    Bevor ich auf den Dackel kam, war ich leidenschaftliche Gamerin. Ich verbrachte so ziemlich den ganzen Tag am Computer (wen es interessiert: hauptsächlich World of Warcraft, Bioshock, Assassins Creed, Elder Scrolls, CoD, ...). Wenn ich nicht gerade zockte, zeichnete ich viel digital mit Zeichentablet, las gern, strickte und schrieb immer mal ein bisschen.
    Durch die Hunde habe ich nun nicht mehr die Zeit und auch nicht die Lust, den ganzen Tag am Rechner zu kleben, lieber renne ich mit den beiden Monstern durch den Wald. Ab und an spiele ich schon noch, aber nicht mehr jeden Tag. Zeichnen tue ich immer noch, allerdings ist mein Lieblingsmotiv nun auch der Dackel. Zum Lesen komme ich nicht mehr so oft und wenn, legt sich Lucy ständig auf die Seiten, sie denkt, es sei ein echt unbequemes Kissen und ihr vorwurfsvoller Blick sagt mir, dass ich das harte Ding gefälligst von ihrem Schoßschlafplatz zu legen habe! Das Stricken habe ich sogar weiter geübt, denn Buddy und Lucy haben kurzes Fell und frieren schnell. Nun stricke ich Loops und Hundepullis für die beiden Frostohren. Auch das Geschreibsel habe ich ausgebaut, denn Buddys und Lucys Helden-/ Schandtaten wollte ich unbedingt festhalten! Aus dem ursprünglichen Welpentagebuch entwickelte sich dann der Blog (Der fantastische Bud). Abgesehen vom Wandern und anderen typischen Hundehobbys, bin ich durch die Hunde zur Fotografie gekommen. Denn irgendwann waren Handyfotos nicht genug und nun fotografiere ich die Dackel in jeder nur möglichen wurstigen Pose. :)

    Ich finde, man muss nicht auf seine Hobbys verzichten, weil man einen Hund hat, aber man sollte sie mit ihm vereinbaren können.